Donnerstag, 29. September 2011

Eulengeschichte zum Gesundwerden

Wie betüddelt und muntert man sein krankes Kind - auch wenn es schon 31 Jahre alt ist - auf, wenn es weit weg wohnt? Mein Papa hatte da eine grandiose Idee und hat mir folgende Foto-Geschichte geschickt, die er zusammen mit meiner Mama und seinem neuen Fluggefährten (die Eule wurde übrigens "Daddy Cool" oder kurz D.C. getauft) erstellt hat:

1) Erst mal gucken, woher der Wind bläst!


2) Dann auf dem "Adler" Platz nehmen und fest anschnallen...


3) Ab geht's...



4) Herangezoomt, damit man die gekonnte Landekurve sehen kann: Das Bild ist unscharf, weil D.C. so gezittert hat - vor Flugbegeisterung, oder vielleicht auch vor Angst?


5) Bei der Landung schön die "Ohren" anlegen!


6) Erster Alleinflug (= Jungfernflug) ist überstanden!


7) Schön finde ich bei diesem Bild: Papa und D.C. tragen farblich Partnerlook. Coool!


8) Heimfahrt: Piloten sitzen natürlich auch im Auto vorn!


Ja, die Fliegerei ist in unserer Familie ein großes Thema: sowohl der Modellflug als auch die Segelfliegerei. Und dazu gibt es eine kleine Anekdote:

Früher durfte die kleine Miss Margerite oft im Segelflugzeug mifliegen und die Aussicht auf das schöne Warburger Land genießen. Das ging auch alles gut, bis zu dem Flug, wo Papa Margerite ganz viele Kurven geflogen ist, weil gerade so gute Thermik war und ein begeisterter Segel-Flieger sowas natürlich ausnutzen muss. Der kleinen Miss Margerite wurde dabei langsam aber sicher ganz flau im Magen, was sie dann auch umgehend kund tat. Das hatte Papa Margerite wohl vernommen, dachte aber, dass er das Wagnis eingehen und noch ein paar Ründchen drehen könnte. Das Ende vom Flug Lied: Die kleine Co-Pilotin wurde nach und nach ganz still. Und hielt es irgendwann einfach nicht mehr aus... ;-)

Ich weiß noch gut, wie peinlich mir das war, als Papa mit den Flugplatzkollegen nach der Landung das Segelflugzeug putzen musste. Das meiste vom Mageninhalt war allerdings auf meiner Puppe gelandet *grummel*, die ich damals natürlich überallhin mitgenommen habe. Seitdem hat Miss Margerite sich nicht mehr getraut mitzufliegen. Aber die Anekdote, die erzählen wir uns heute noch gerne :-)

Danke übrigens für eure lieben Kommentare zum letzten Post und vor allem auch für die vielen Mails! Mir geht es inzwischen etwas besser, ich hänge aber noch ziemlich in den Seilen und muss bis morgen noch den Schongang einlegen. Also, ihr Lieben, ich lege mich jetzt ganz brav wieder hin und mache ein bisschen die Augen zu.

Viele Grüße aus der Kissenburg! Eure Hella

Kommentare:

  1. Liebe Hella, lass es dir besser werden. Im übrigen sind wir Leidensgenossen :) Auch ich muss bei diesem Wahnsinnswetter daheim bleiben und ne Krankheit auskurieren *grml*.
    Alles wird gut.
    LG Manu

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  2. eine super Geschichte^^
    nein, eigentlich beide, die Fotos und die Anekdoten

    lg
    aus Österreich

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  3. Du hast aber ganz wundervolle Eltern...da kann man ja nur ganz schnell wieder gesund werden!
    Weiterhin Gute Besserung!!!

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  4. Ich finde die Farbkombis deines Papas ganz toll!

    Ich selbst habe auch eine Vorliebe für wilde Farbkombinationen (-: Ich muss da aber noch aufstocken.

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  5. Na da paßt D.C. ja wunderbar in die flugbegeisterte Familie!!
    Jetzt mache ich mir allerdings Gedanken, ob ich es wagen kann, die beiden großen Nachwuchsblondinen in den Ferien - von mir - unbeaufsichtigt den Flugsüchtigen zu überlassen, oder ob ich auch sie dann, festgebunden auf dem Flieger, fotografisch festgehalten, erhalte.....

    LG
    Nini

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  6. Was für eine süße Idee!
    Ein kleines bisschen bleibt man eben doch IMMER Kind :)

    Liebe Grüße
    und
    gute Besserung
    Steffi

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Schön, dass du mir etwas schreibst!