Sonntag, 16. Oktober 2011

Ick war ein Berliner

... für 3 Tage. Und schön war's! Mr. Margerite hatte mir vor einiger Zeit zum Geburtstag einen Berlin-Gutschein geschenkt, mit Übernachtung, schick essen gehen und Begleitung beim Besuch zweier Stoffläden.

Viele Bilder habe ich nicht gemacht. Die Kamera blieb meistens in der Tasche und wir haben einfach viele schöne Eindrücke in uns aufgesogen. Was zur Folge hatte, dass uns viele Leute für Einheimische hielten :-) . Ein paar Impressionen und Tipps habe ich euch aber mitgebracht:

Das "Wir waren in Berlin" - Beweisfoto :-)
Schönes Motiv an einem Café
Berlin bei Nacht
Beim Familienbetrieb "Garda Pizza" in der Crellestraße 48, 10827 Berlin-Schöneberg gibt es die allerbeste Pizza für 2 Euro pro Stück. Den Tipp haben wir von Linda / Volksfaden bekommen, um uns nach dem Stoffkauf zu stärken :-)

2x Pizza: frische Pilze mit Rosmarin und Rucola-Tomate-Parmesan
Bleiben wir kulinarisch! Das weltbeste Frühstück mit liebevoll angerichteten Zutaten gibt es meiner Meinung nach im Café Zuckerfee, Greifenhagener Str. 15, 10437 Berlin-Prenzlauer Berg. Wir hatten Glück und haben am Donnerstagmorgen auch ohne Tischreservierung einen Platz gefunden.
Hier stimmt einfach alles: Einrichtung, Atmosphäre, Musik (u.a. Ryan Adams / Album "Heartbreaker"), Duft, symphatisches Personal (singt zeitweise die Songs mit), hochwertige Zutaten *schwärm*. Das wollte ich nicht durch Kamerageknipse stören. Croissants, Brot und Kuchen werden dort übrigens selbst gebacken und dazu kann man Pralinen und warme gebrannte Mandeln kaufen. Ich war noch nie nie nie so verliebt in ein Café! 

So, jetzt aber zu den Stoffeinkäufen. Ich war bei Volksfaden und Frau Tulpe (kenne ich zwar aus Hamburg, aber den Mutterladen wollte ich doch 'mal gesehen haben):


Oben links: Das ist geschummelt, denn diesen Stoff habe ich bei einer Verlosung beim kleinen Grinsefisch gewonnen. Der Umschlag steckte im Briefkasten, als wir wiederkamen und der beschichtete Staaars-Stoff von Farbenmix wollte gerne mit auf's Foto.
Oben rechts (von oben nach unten), Einkauf bei Frau Tulpe: Punkte-Canvas, senfgelber Babycord (Inspiration kam von der Rehkönigin), Mr.Margerite-Yogahosen-Zubehör mit hellgrauem Bündchen und dunkelgrauem Kuscheljersey
Unten links, Fortsetzung Frau Tulpe: rot-blauer Blusenstoff mit kleinen Blumen und Bambi-Westfalenstoff {Rechtfertigungsmodus an} Ja, den habe ich schon mal hier verarbeitet, aber das war nur ein Fat Quarter Stück, das Kissen habe ich verschenkt und ich muss aus dem Stoff unbedingt auch was für mach {Rechtfertigungsmodus aus}
Unten rechts seht ihr meinen Volksfaden-Einkauf: Vögelchen-Stoffe in 2 Farben "Sparrows" von Joel Dewberry, Vogel-Stoff "Sweet" von Urban Chiks / Moda und ein breites Vögelchen-Band

Ich habe einen Vogel, ja, ich weiß. Einen Stoff-Vogel :-)

Erinnert ihr euch an den Film "Chocolat"? Die Inhaberin von "Chocolaterie Estrellas" mit angeschlossener Schokoladen-Manufaktur in der Akazienstraße 21, 10832 Berlin-Schöneberg scheint den Film ebenso zu lieben wie ich. Dort solltet ihr unbedingt vorbeischauen und natürlich Schokoladiges erwerben, falls ihr euch entscheiden könnt. Allein der Duft... Meine Auswahl seht ihr hier (die Mandeln und die beiden Schoko-Eulen stammen allerdings von der Zuckerfee):


Ich finde, man lernt eine Stadt nicht kennen, indem man von einem Museum ins nächste hechtet. Viel lieber flaniere ich durch die Straßen und versuche die Stadt und ihre Bewohner zu erleben und ein Gespür dafür zu bekommen, wie man dort lebt. Dabei lande ich immer wieder in einem der vielen, schönen Antiquitäten - und Secondhandläden. Unvermeidlich hier nichts Schönes zu finden. Ich sage nur: "Nichts ist notwendiger als das Überflüssige" (Filmzitat aus: Das Leben ist schön):


Secondhandladen "Aunes", Kolonnenstraße 3, 10827 Berlin-Schöneberg (Nähe U Kleistpark, Di-Sa 14-18 Uhr):
  • Metall-Dose mit Blumen aus den 70er Jahren
  • Metall-Dose aus Frankreich aus den 50er Jahren mit Liebespaar
Trödel-Laden, Bornholmer Straße 95, 1049 Berlin-Prenzlauer Berg
  • Weingläser mit zartem Muster
  • Eule, die urspünglich als Zuckerdose verwendet wurde
Und der Schal? Der ist neu, aus einem Schöneberger Laden und passte einfach so gut zur französischen Metall-Dose (ein überragendes Argument, nicht wahr?). Er ist aus Viskose und überzeugte mit Rosen und Bömmelkes sowie dem Schnäppchenpreis von 5 Euro, da noch aus der Sommerkollektion.

Diese beiden Dingen mag ich besonders:


Die Dose brauche ich unbedingt für lecker Schoki (es gibt ja noch keine anderen Dosen in diesem Haushalt) und die Eule, naja, weil sie eben so eine süße Eule ist bzw. zum Verstauen von kleinem Nähzubehör.

Wer mehr über die Geschichte Berlins erfahren möchte, der sollte sich eine der Führungen des Vereins Berliner Unterwelten buchen. Wir haben beim letzten Besuch die Tour M "Mauerdurchbrüche" gemacht und dieses Mal die Ruine des Flakbunkers im Volkspark Humboldthain (U/S Gesundbrunnen) von innen gesehen (Tour 2 "Vom Flakbunker zum Trümmerberg"). Sehr interessant!!!

Dieser schnuckelige "Nähraum" in der Senefelder Straße 9, 10437 Berlin hatte schon geschlossen, als wir am Samstagabend die Gegend rund um die Kollwitzstraße erkundeten. Hier gibt es viele tolle Restaurants und Cafés, die wir uns für den nächsten Besuch vorgemerkt haben. Besonders gespannt bin ich auf das innovativ wirkende griechische Restaurant "Pasta Divina" in der Kollwitzstraße 88, 10435 Berlin.


Hach, Berlin, schön war's! Und schön ist's, dass ich bald schon wiederkommen kann - zum Bloggertreffen Anfang November.

Bis bald, Mädels!
Eure Hella

Kommentare:

  1. Toll! Danke für diesen Beitrag. Verblüffend: ich kannte nicht eine der locations! (Mal abgesehen davon, dass ich Frau Tulpe natürlich kenn, aber - wirklich - noch nie da war) Immer wieder spannend, was neues aus seiner Stadt empfohlen zu bekommen. Ob ich jemals einen Deiner Tipps ausprobiere? Falls nicht: es liegt nicht an Dir... Freue mich auch auf November!
    Lieben Gruß
    Melleni

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  2. Schön, dass der Stoff heil bei dir angekommen ist und gefällt :-)
    Bin schon gespannt, was du daraus zauberst!
    Schöne Bilder aus der Hauptstadt, vielleicht sollte ich aus handarbeitlicher Sicht auch mal vorbei schauen, so weit ist sie ja nicht weg...
    Ich schaffe es dort immer nur zum Möbelschweden ;-)
    Liebe Grüße,
    Anja

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