Mittwoch, 31. August 2011

I-dream-of-Jeannie-Pumphose

Augenblinzeln und gleichzeitig die Arme verschränken - ihr erinnert euch bestimmt noch an die bezaubernde Jeannie? Meine neue Pumphose könnte glatt von ihr abgeschaut sein...

Sie ist aus rosafarbenem Leinengemisch mit feinem Crasheffekt genäht, sehr gemütlich zu tragen und sieht dabei lässig und doch besonders aus. Ich mag diese Mischung! Das alles mit in den Alltag nehmen zu können ist einfach wunderbar und hat sich bereits bestens bewährt.


Schnitt: Modell 127 aus Burda 11/2009
Besonderheiten: 4 keilförmige Einsätze pro Hosenbein, Saum-Bündchen, Nahttaschen
Meine Änderungen: Hosenbeine verlängert, Bündchen enger genäht als angegeben (damit sie nicht über den Schuh rutschten), 2 Gürtelschlaufen vorn aus Webband hinzugefügt, Propeller weggelassen, geschwungene Nahttaschen verwendet (erspart das Einschneiden der Nahtzugaben, wie in der Anleitung ursprünglich vorgesehen)




Und ein Blick auf die Details:



Es ist eher ein Beinkleid als eine Hose, oder :-) ?


Ich bin mir noch nicht sicher, welche Schuhe ich dazu lieber mag: Die grauen mit Stickerei-Einsatz oder die rosa Ballerinas?



Hach schön, dass heute wieder Me Made Mittwoch ist! Bin gespannt, was Catherine und die anderen Mädels nach der Sommerpause gezaubert haben!

Und zu guter Letzt noch ein Jeannie-Moment für euch:


In diesem Sinne: ZwinkerZwinker...
Eure Hella

Montag, 29. August 2011

Kernig, warm und kuschelig

... ist dieses schöne Dinkel-Kissen, das eine liebe Kollegin morgen auspacken darf. Am liebsten würde ich es selbst behalten, da ich mich total in die süßen Motive, den "Sound" und das "Feeling" der Füllung verliebt habe.


Das Kissen besteht aus einem 30x30 cm Kissenbezug, der mit Hotelverschluss versehen ist. Diese Verschlusslösung habe ich tatsächlich das erste Mal genäht - unglaublich, aber wahr.
Der Stoff stammt aus der neuen Serie "Kitzbühel" von Westfalenstoffe, auf dem sich viele kleine Wald-Tiere tummeln: Rehe, Füchse, Eulen, Eichhörnchen, Vögel und Igel. Alles da, was das Herz begehrt!



Das Innenleben ist aus Nesselstoff, den ich in 4 Kammern unterteilt und mit insgesamt 1000 g Bio-Dinkelkörnern gefüllt habe. Es lässt sich erhitzen und auflegen, wo es gut tut. Aber auch im nicht erwärmten Zustand ist es klasse. Das Gewicht allein ist schon sehr angenehm und wirkt irgendwie beruhigend.

Wusstet ihr eigentlich, dass eingenähte Gewichte sogar als Therapie bei z. B. Einschlafproblemen, motorischer Unruhe und leichter Ablenkbarkeit von Kindern und Erwachsenen wirksam sind? Das finde ich sehr interessant und wer das auch findet, schaut mal hier vorbei.


Mein Dinkelkissen soll Wohlgefühl und Behaglichkeit vermitteln. Zusätzlich kann die neue Besitzerin sich an den süßen Motiven freuen. Sie mag nämlich kleine Rehe und andere süße Tierchen sehr gerne. Da muss ich nicht erwähnen, dass das Nähen eine wahre Wonne war, oder? Denn allein das Herstellen und der Umgang mit diesem schönen Stoff und Material tut einfach gut!


Ich wünsche euch eine wunderbare Woche!
Eure Hella

Samstag, 27. August 2011

Bastelset Herbstdepression

Gestern Hochsommer, heute wieder Herbst. Naja. Kleines Lachmuskeltraining gefällig? Dann solltet ihr das "Bastelset Herbstdepression" kennenlernen. Mit unglaublichen fast 900 Teilen :-D !


SWITCH Reloaded-QUARK-Bastelset - MyVideo

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!
Eure Hella

Montag, 22. August 2011

Inspirationen, Tipps und Kulinarisches

 Wie im letzten Post versprochen, kommt hier die Geschichte zur Tasche:

Meine Inspiration für "Everybody's Darling" war ein Modell von Bree/Brigitte, das man durch das Versetzen der Riemen mittels Karbabinerverschlüssen von einer Schultertasche mit kurzem Henkel zu einer Tasche mit langen Riemen und zu einem Rucksack umbauen konnte.

Das Umbauen erwies sich im Praxistest als wenig praktisch, da man das nicht mal eben schnell zwischendurch - ohne Ablagemöglichkeit - erledigen kann. In der Rucksackversion lässt sich die Bree-Tasche schwieriger befüllen, da die Seiten dabei zusammengezogen werden und die Öffnung sich verformt.

Ich wollte also eine Rucksacktasche, die ich auch unterwegs mit wenigen Handgriffen umbauen kann, die sich in der Taschen- und Rucksackversion bequem befüllen lässt und außen versteckt auf meinen Schlüssel aufpasst. Viele Monate und etliche Zeichnungen später sowie nach einem ersten Test zum Verlauf der Riemen aus Papier und Schnur kam es dann endlich zum Probemodell aus Nessel und Baumwollvlies. Das Material erwies sich als zu "matschig" für ein Probemodell, brachte aber trotzdem die entscheidende Erkenntnis, dass meine Idee funktionieren würde.



Mein Prototyp aus "richtigem" Stoff und mit allen Details + Finessen sollte möglichst stabil werden, damit sich die Kanten beim Umbau der Tasche zum Rucksack nicht verziehen können. Daher habe ich erstmalig Decovil als Einlage benutzt, was ich auf die Futterteile - jedoch ohne Nahtzugabe - aufgebügelt habe. Es fühlt sich an wie Kunstleder, lässt sich verformen, findet dann aber schnell in seine urspüngliche Form zurück. Auf alle anderen Teile habe ich Vlieseline H640 gebügelt.

Hier meine "Nähgeheimnisse" bzw. Erfahrungen bei der Verarbeitung von Decovil:
  • Trotz sorfältigen Aufbügelns und Abkühlens begann die Einlage sich beim Nähen wieder an den Rändern abzulösen. Lösung: Ich habe das Decovil 2 mm neben der Naht auf den Stoff gesteppt. 
  • Das Ansteppen der Vorder- und Rückenteile an den Seitenstreifen erwies sich in den Rundungen als sehr schwierig, da die Teile unter der Maschine leicht verrutschten. Lösung: Ich habe die geraden Stellen mit der Maschine genäht und die Rundungen mit der Hand. Das war zwar etwas mehr Zeitaufwand, ging aber sehr gut. 
Fazit Decovil versus Volumenvlies: Wer es möglichst fest und stabil mag, nimmt Decovil in Kombination mit Volumenvlies. Alle Teile mit Volumenvlies H640 zu unterbügeln würde der Tasche aber sicher auch genügend Stabilität verleihen.
    Der braune Zipper der Tasche hat auch einiges an Geschichte zu bieten, denn er stammt noch aus dem hölzernen Nähkästchen meiner Großtante, das mir mein Vater vor einigen Jahren geschenkt hat. Er passte längentechnisch einfach optimal und hat mir schon beim Nessel-Probemodell Glück gebracht. Daher musster er auch im Prototypen vernäht werden.

    "Everybody's Darling" ist in der aktuellen Version eine Tasche für Frauen. Aber auch die Männer und Kinder sollen nicht zu kurz kommen: Mr. Margerite hatte die Idee für eine Männer-Version (hier ist die Vorderseite schlichter und die Riemen verlaufen noch anders). Elisa brachte mich auf die Idee, wie man auch eine Kinder-Version im Eulen-Look gestalten kann. Wie das dann aussieht, verrate ich euch später... :-)

    Zunächst habe ich an diesem Wochenende meinen Prototyp auf dem Uhlenfest auf Herz und Nieren geprüft. Und: Er hat den Praxis-Test mit Bravour bestanden. Hier seht ihr meine "Beute" vom Glücksmarie-Stand und ein paar Eindrücke jenseits des bunten Treibens vom Uhlenfest:


    Glücksmarie Nina hat mir einen tollen Tipp für's nächste Wochenende gegeben, den ich euch gerne weitersage: In Hamburg findet vom Fr 26. - So 28.8.11 in den Messehallen Hamburg-Schnelsen die "Kreativ Hamburg" statt. Kommt ihr auch?

    Hach, das war ein schönes Sommer-Wochenende. Warm, Sonne satt - endlich!
    Was habt ihr Schönes gemacht?

    Sonnenuntergang am Samstagabend
    Mein Sonntag begann mit einem Bio-Brunch im Garten vom Café Schafstall in Wörme und einem Spaziergang in der blühenden Heidelandschaft:



    Wer im wunderschönen Garten des Cafés brunchen will, muss trickreich die Wespen beschäftigen und vertreiben. Meine Brötchenhälfte mit dieser köstlichen Erdbeermarmelade habe ich schließlich den gestreiften Fliegern überlassen, Widerstand war zweckslos, schaut mal:


    Der Deal war aber gut, denn anschließend konnten wir in Ruhe essen :-) Ein weiterer Geheim-Tipp gegen Wespen, den uns die netten Mitarbeiterinnen vom Café Schafstall gezeigt haben: Kaffeepulver in ein Glas füllen und anzünden. Den Qualm mögen die Tierchen nämlich nicht und Menschen stört der Geruch nicht.


    Ich wünsche euch eine schöne Woche!
    Eure Hella

    P.S: Danke für eure vielen lieben Kommentare zu meinem letzten Post. Freut mich, dass die Tasche so gut bei euch ankommt! Dann werkele ich 'mal am E-Book...

    Donnerstag, 18. August 2011

    "Everybody's Darling" Rucksacktasche

    Um meine Traumtasche herum rankten sich schon lange meine Wünsche und Ideen. Endlich habe ich beschlossen, sie zum Leben zu erwecken. Ich habe sie "Everybodys Darling" getauft, da ich die leise Hoffnung hege, dass nicht nur ich darin viele Vorstellungen verwirklicht sehe.


    Sie vereint "best of both worlds": Sie ist eine geräumige, stabile, weiche Tasche und verwandelt sich mit wenigen Handgriffen in einen Rucksack.


    Über das Prinzip habe ich mir lange Gedanken gemacht. Und dann war es plötzlich ganz einfach.
    Als Buddha die Erleuchtung erfahren hat, soll er tagelang gelacht haben, weil es im Grunde so einfach ist. OK, der Vergleich hinkt vielleicht etwas :-) Aber wie das mit den schönen Dingen so ist, sie sind doch oft überraschend simpel:

    Der vordere Trageriemen verschwindet hinter der aufgesetzten Tasche. Dort gibt es nämlich ein Geheimfach, das oben einfach mit Klett geschlossen wird. So baumelt der Riemen nicht in der Gegend herum, wenn man die Tasche als Rucksack trägt.


    Die aufgesetzte Tasche merkt aber gar nichts davon, dass hinter ihrem Rücken der Riemen versteckt wird. Sie ist nämlich eine eigenständige Tasche, mit einer kleinen Keller-Falte ausgestattet und bietet dadurch viel Platz für Habseligkeiten.


    Die hinteren Trageriemen sind am Boden der Tasche befestigt und werden bei der Rucksackvariante einfach nur nach unten gezogen. Hier seht ihr die hinteren Riemen in der Taschenvariante...


    ... und hier in der Rucksackvariante. Für optimalen Tragekomfort kann man die Riemen verstellen. Und das kann man ganz bequem dann erledigen, wenn man den Rucksack bereits auf dem Rücken trägt.


    Dazu gibt es schöne und praktische Details zu entdecken. Da wäre zuerst die aufgesetzte Tasche mit der geschwungenen Klappe in meiner aktuellen Lieblingsform. Ich habe sie am unteren Rand übrigens einfach zwischengefasst, indem ich das Vorderteil der Tasche geteilt habe (danke an meine liebe Elisabeth für diesen Tipp).


    Dazu gibt es 2 seitliche Täschlis. Im Schlüsselverstecker darf es sich mein Schlüsselbund an der "langen Leine" mit Karabiner gemütlich machen...
    Im Mini-Klappen-Täschli auf der anderen Seite kann man z. B. Taschentücher, Tampons oder andere harmlose Sachen unterbringen, die schnell griffbereit sein sollen. Und auch die "Kleene" hat eine geschwungene Klappe bekommen:


    Nachtrag 22.8.11: Innen habe ich eine schlichte Einstecktasche aufgesteppt (und dann erst vergessen euch zu zeigen):


    Danke übrigens an euch alle für die Sonne, die heute pünktlich zu meinem Feierabend erschien und während der gesamten Fotosession durchhielt. Eine Stunde später musste sie wieder den dicken Regenwolken weichen.

    Zeichnungen - Schnittentwurf - Probemodell aus Nessel - Prototyp nähen mit Fotografieren jedes einzelnen Schritts. Die Entstehungsgeschichte dahinter ist eine ganz eigene Geschichte und birgt das ein oder andere Geheimnis. Die erzähle ich euch dann in den nächsten Tagen!

    Und wer die Tasche einmal live sehen möchte, der geht am Wochenende einfach auf's Uhlenfest! Dort schaue ich auf jeden Fall einmal vorbei.

    Ich bin so gespannt auf eure Meinung! Ich könnte mir nämlich gut vorstellen, ein E-Book aus "Everybody's Darling" zu machen. Immerhin hätte ich schon die Fotos dafür...

    Herzliche Grüße! Eure Hella

    Mittwoch, 17. August 2011

    Eingelegte Tomaten selbermachen

    ... ist nicht schwer und schmeckt "fan-tas-tico" (die ausladende Handbewegung darf bei Aussprache dieses Wortes natürlich nicht fehlen).


    Mr. Margerite hat eine Leidenschaft dafür entwickelt, seit er es das erste Mal ausprobiert hat. Am vergangenen Wochenende habe ich ihm bei der Zubereitung über die Schulter geschaut und für euch mitgepinnt und geknipst.

    Also, am besten besorgt ihr euch 250 g getrocknete Tomatenhälften. Bei unserem Edeka gibt es welche von "Bode-Naturkost" im 125 g Beutel, die man sehr empfehlen kann.


    Die Tomaten müssen jetzt erst mal schwimmen gehen. Dazu Wasser aufkochen lassen, getrocknete Tomaten dazugeben, Herd wieder ausmachen, Deckel drauf, ca. 20 Minuten sieden lassen. Je nachdem, wie weich oder fest ihr sie mögt, lasst ihr sie länger oder kürzer baden :-) ! Fertig? Dann gut abtropfen lassen.

    Rosmarin mörsern, mmhhh, das duftet toll!
    Nun stellt ihr eine Würzöl-Basis her aus folgenden Zutaten, die sich nach Geschmack varrieren lassen:
    • Olivenöl in einem Schälchen
    • Basilikum, Thymian, Oregano, Rosmarin, Bärlauch
    • etwas Salbei
    • Hauch Zimt
    • Pfeffer, Salz
    • paar Tröpfchen dunklen Balsamico Essig
    Kurz abschmecken! Alles gut? Schön intensiv? Munden die Nuancen? Gut. Dann geht's weiter.


    Nun mischt ihr die Tomaten mit diesem Würzöl und füllt sie in saubere Schraubgläser. Mit Olivenöl bis zum Rand auffüllen, zuschrauben und einige Tage durchziehen lassen. Wenn die Tomaten aufgegessen sind, könnt ihr das Öl übrigens super zum Kochen oder für Salate verwenden. Also nicht wegkippen, das wäre viiiel zu schade.

    Wer noch mehr Lust auf's Selbermachen in vielen Lebenslagen bekommen möchte, sollte sich dieses Buch zu Gemüte führen. Den Tipp dafür habe ich vor einiger Zeit bei Fräulein Otten entdeckt, deren Blog ich übrigens sehr gerne lese.

    Susanne Klingner: "Hab ich selbst gemacht. 365 Tage, 2 Hände, 66 Projekte"
    Kleines Geheimnis am Rande: Der Prototyp meines Taschenentwurfs, von dem ihr inzwischen ja schon einige Male gelesen habt, ist seit Montagabend fertig. Bisher war aber noch kein Foto-Wetter und dieses Grau da draußen will ich der Guten nicht antun. Dafür sind die Farben einfach viel zu schön, die brauchen eindeutig Sonne.

    Also: Wer bestellt mir bitte etwas Sonne zum Feierabend, gerne so zwischen 18 und 19 Uhr? Vielleicht morgen? Ja? Ansonsten müsst ihr euch wohl noch bis zum Wochenende gedulden. Ich halt's aber ehrlich gesagt kaum noch aus... Sie ist nämlich tatsächlich und wahrhaftig äußerst vorzeigbar und ich daher sehr glücklich!

    Liebe Grüße! Eure Hella

    Freitag, 12. August 2011

    Schornsteinfegers Darling

    "Ein Jumpsuit muss her, daran führt kein Weg vorbei", dachte ich mir neulich. Lässig sollte er sein, bequem, aber trotzdem schick. Mein Horror:  Er könnte nach Schlafanzug oder Strampelanzug aussehen. Also: Augen auf beim Stoffekauf! Ich grübelte ich in einem fort, welchen Stoff ich idealerweise auswählen sollte.

    Wie man unschwer erkennen kann, fiel meine Wahl auf nachtschwarz. Der Stoff ist ein schwerer Hilco-Viskosejersey mit 10 % Elasthananteil. Vorteil: Fällt hervorragend und ist beulenfrei, da er stets brav in seine Form zurückflutscht. Das mag beim Nähen von Nachteil sein, aber mit meiner Overlock ließ er sich sehr gut bändigen.


    Was habe ich am Schnitt (Modell C) geändert?
    • Länge am Oberteil und an den Hosenbeinen zugegeben
    • an den Hosenbeinen etwas mehr Breite unten zugegeben (war mir zu "karottig")
    • Band zum Raffen durch Gummizug ersetzt

    Ansicht "von achtern": 


    OK, der Vollständigkeit halber auch von der Seite:


    Bei der heutigen Fotosession hatten wir viel Spaß. Lag das an dem doppelten Espresso vorweg? Egal, man muss doch mal austesten, was der Viskosestretch so aushält!



    Passen auch flache, bunte Schuhe dazu? Probieren hilft! Diese hier sind geflochten und haben ein rotes Innenfutter, da so schön zwischen den Zehen blitzt.


    Nein, ich habe keinen Schuh-Fimmel. Wie kommt ihr nur darauf ;-) ?


    Und ein Geheimnis möchte ich euch nicht vorenthalten: Der Schnitt ist nicht unpraktisch, wenn man schnell mal in die "Porzellanabteilung" verschwinden muss. Falls ihr das schon immer bezweifelt haben solltet, seid ihr nun eines Besseren belehrt, so!

    Noch etwas: So schön dieser Wasserfall-Ausschnitt auch ist... Wenn ihr euch damit bücken möchtet, empfiehlt es sich fast schon von selbst ein enges Top darunter zu tragen. Denn ich nehme an, ihr wollt keine Nabelschau provozieren ;-) !

    Mein Fazit: Entspannter Schnitt, schnell genäht (wenn man seine Angst vor flutschigem Jersey beigelegt hat) und sicher oft tragbar - mit oder ohne Gürtel.


    So, und jetzt seid ihr dran. Stylingexperten an Bord? Fein! Also: Onion empfiehlt als Variante, ein farblich abgestimmtes Langarmshirt darunter zu tragen. An kühleren Tagen ist das sicher ein schlauer Schachzug. Die Frage aller Fragen lautet nun: Welche Schuhe dazu im Herbst?

    Ich freue mich auf eure Tipps und wünsche euch ein entspanntes Wochenende
    eure Hella

    Dienstag, 9. August 2011

    Sewvenirs aus der Mittelalterstadt

    Schöne tragbare Stoffe, Tipps für tolle Schnitte und Nähbücher, kompetente und ehrliche Beratung und die schönste Knopfauswahl der Welt!

    Das bekommt man, wenn man in Warburg, meiner 975 Jahre alten Heimatstadt, durch die Fußgängerzone schlendert und bei Angelika Voullié in der Warburger Stoff- und Nähstube vorbeischaut. Wenn ich meine Eltern besuche und es die Zeit zulässt, gehe ich immer wieder gerne dorthin.

    Beim Besuch in der letzten Woche durfte ich ein paar Bilder machen, um sie hier im Rahmen meiner Sewvenirs-Aktion zu zeigen:

    Adresse: Hauptstraße 69, 34414 Warburg
     Die kleine, aber feine Auswahl:


    Das ist das berühmte Knopfregal. Frau Voullié greift immer zielsicher ins Regal und präsentiert eine tolle Auswahl an passenden Knöpfen. Garantiert wird man hiermit glücklich und das Kleidungsstück bekommt eine besondere Note!


    Dieses Mal habe ich 2 Stoffe erstanden. Ein altrosafarbenes und leichtes Leinenmischgewebe mit feinen Crashfalten in Längsrichtung und ein lilafarbenes Viskose-Gemisch mit etwas Elasthan und schönem Fall:


    Tja, was wird daraus wohl? Dieses Mal hatte ich 'mal ausnahmsweise vor dem Stoffkauf konkrete Vorstellungen :-)

    Eine Pumphose, die wird ganz mutig aus dem rosa Stoff genäht (mal sehen, ob mit oder ohne "Propeller")...
    Hose 127 aus Burda 11/2009
    ... und ein Kleid im Stil der 50er aus der aktuellen Burda, das wird aus dem lila Stoff genäht (bestimmt perfekt für Spätsommer und Herbst):
    Kleid 125 aus Burda 08/2011
    Warburg bietet für seine Größe sehr viel (kulinarisch, kulturell, einkaufstechnisch und naturell). Die vielen schönen Natur-Ansichten habe ich erst so richtig schätzen gelernt, seit ich nicht mehr dort wohne. Umso mehr genieße ich es jetzt, wenn ich mein früheres Zuhause besuche. Eigentlich ist es aber auch heute immer noch Zuhause.

    Es gibt sogar Flamingos, schaut mal *Zwinker zu Johanna*:


    ...und auch andere Tiere, die sich darüber freuen, dass in der Warburger Börde so oft die Sonne scheint:


    Es gibt ein Flüsschen und rundum verwunschene Ecken, wo es sich wunderbar "heimlich" knutschen lässt ;-)


    Inzwischen bin ich wohlbehalten in meine erste Arbeitswoche nach dem Urlaub gestartet und hoffe, ihr hattet einen ebenso guten Start - trotz dem schäbigen Schietwetter da draußen!
    Eure Hella

    P.S.: Und wo geht ihr eure Sewvenirs in diesem Sommer kaufen? Erzählt doch mal, was eure Lieblingsläden in Sachen Handarbeit sind, und tragt euren Link hier ein.