Freitag, 12. April 2013

Das Rezept zum Frühlingskleid

Es gab ein Rezept zum Weihnachtskleid. Daher habe ich beschlossen, dass es auch ein Rezept zum  Frühlingskleid geben wird. Sozusagen als Nervennahrung während des aktuellen Sew-Alongs "Himmelfahrtskommando".

Diesen Kuchen habe ich schon häufiger gebacken, an Ostern erstmals mit Frosting obenauf (danke an Elisa für diese tolle Idee). So unglaublich lecker und auch schnell gemacht (wenn der Liebste das Möhrenraspeln übernimmt), dass ich ihn am letzten Wochenende gleich noch 'mal backen musste.


Rüblikuchen-Rezept à la Miss Margerite
Das Rezept ist angelehnt an den Rüblikuchen aus dem Buch "Kuchen und Torten. Die GU Küchenbibliothek", das ich 1996 zu Weihnachten bekommen habe.

Teig für eine 26 cm Springform
6 Eier
Prise Salz
abgeriebene Schale und Saft einer Bio-Orange
150 g Zucker
125 g gemahlene Haselnüsse
125 g gemahlene Mandeln
2 EL Speisestärke
1 TL Backpulver
250 g fein geriebene Möhren
Butter für die Form
  • Eier trennen und Eiweiß mit etwas Salz zu einem steifen Schnee schlagen. 
  • Eigelbe mit Zucker und Orangensaft verrühren.
  • Nüsse mit Speisestärke und Backpulver mischen und zusammen mit geriebenen Möhren und Orangenschale zur Eigelbmasse geben.
  • Eischnee vorsichtig unterziehen.
  • Form fetten, Teig einfüllen und 35-45 Minuten bei ca. 180 Grad im Ofen backen. Der Boden ist gut, wenn er leicht gebräunt ist. 
Frosting
1 Päckchen Frischkäse
100 g weiche Butter
100 g Puderzucker
abgeriebene Schale und Saft einer Bio-Zitrone
  • Zutaten miteinander verrühren. 
  • Achtung: Den Zitronensaft zum Schluss löffelweise dazugeben. Nur soviel nehmen, dass die Masse noch schön cremig bleibt und nicht zu wässrig wird. Ansonsten einfach noch etwas Puderzucker dazugeben.
  • Auf dem abgekühlten Boden verteilen und kühl stellen, damit das Frosting fest wird.

Das Schöne ist, dass dieser Kuchen im Kühlschrank ein paar Tage hält. Als Mr. Mini-Margerite am Dienstag ein ausgiebiges Mittagsschläfchen von insgesamt 2,5 Stunden (!) hielt, habe ich mich aufgerafft und ganz mutig mein Kleid zugeschnitten. Puh *stirnwisch*! Dazu gab es das letzte Stück vom Wochenend-Rüblikuchen und das war genau das Richtige in diesem Moment:

Baby schlief also nach dem Spaziergang auf dem Balkon weiter und Mama rutschte im Wohnzimmer vis-à-vis der Balkontür auf dem Boden herum, steckte den Schnitt auf und schnitt schließlich beherzt in den geliebten Stoff. Kurz bevor ich fertig war, schlug Mini die Augen auf, sah mich und dachte, ach, ich dreh doch noch 'ne kleine Runde. So konnte ich alles fertig ausschneiden und zack wurde mein Lütter auch wieder munter. Das mutete fast wie eine geheime Absprache an :-)

Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende! Es soll warm werden, habe ich gehört, wie schön!
Eure Hella

Kommentare:

  1. mmh, der sieht lecker aus. Rüblikuchen steht ja immer noch auf meiner "muss ich mal backen"-Liste. Viele Grüße, Goldengelchen

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  2. Ich habe ein ähnliches Rezept und liebe diesen Kuchen! Zumal er ganz ohne Mehl auskommt und damit perfekt für Glutenallerkiger wie meinen Freund geeignet ist!

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  3. Vielen Dank für das Rezept. Hört sich lecker an, werde ich sicher bald mal backen.

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  4. Hmm, ich liebe Möhrenkuchen und hatte vor, demnächst auch mal wieder einen zu backen - die Möhren dazu warten schon geduldig im Kühlschrank. Nur die Zeit, die fehlt ;-) Aber vielleicht sollte ich sie mir am Wochenende mal nehmen, wer weiß, wieviel Geduld die Möhren haben... ;-)

    Viele Grüße
    Christina

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  5. und wenn der Liebste mal nicht Möhren raspeln will, gibst Du einfach ein Babygläschen Möhren in den Teig. Ist doch bestimmt vorhanden.
    LG Bella

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  6. Sieht sehr lecker aus dein Kuchen laß es dir schmecken und danke fürs Rezept.
    Schönes WE und liebe GRüße Jana.

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Schön, dass du mir etwas schreibst!