Dienstag, 29. November 2016

Das Glück der Erde...

.. liegt auf dem Rücken der Pferde!

Seit wir im Frühjahr in unsere neue Wohnung bei einem Reitstall umgezogen sind, ist hier die große Pferdeliebe ausgebrochen. Die Kinder kennen die über 20 Pferde inzwischen fast alle beim Namen und es ist schön, diese Tiere um sich zu haben. Wenn man aus dem Fenster auf die Weiden oder den Reitplatz schaut oder im Sommer die Pferde neben dem Sandkasten grasen, fühlt man sich in bester Gesellschaft.

Vor allem Miss Mini-Margerite studiert stundenlang das Bürsten der Pferde, wenn die Einstellerinnen ihre Vierbeiner für's Reiten vorbereiten. Mr Mini-Margerite ist der Meinung: "Ich mag keine Pferde, ich will sie nur reiten." Und das tut er auch. Auf einem Ponyhof hier in der Nähe unternehmen wir seit Kurzem regelmäßige kleine Touren durch den Wald. Und ich verrate euch, auch unser Söhnchen ist ein kleiner Pferdefan, aber das würde er vor seiner Schwester natürlich nicht zugeben ;-)


Als Steffi von Herzekleid mich fragte, ob ich die Applikationen für ihr neues Freebook testen möchte, war die Motivwahl schnell klar ;-) Wobei Mr. Margerite sich auch sehr in das so sympathisch dreinschauende Faultier verguckt hatte. Das ist aber noch in Arbeit bei mir, für Mr. Margerite junior. Ein zäher Infekt hat mich leider längere Zeit in Atem gehalten. Aber die anderen Probenäherinnen haben schon ganz tolle Faultiere appliziert, schaut mal bei Steffi vorbei.

Schnitt "Stoffmixpulli Mädels" von Klimperklein in Gr. 104 für meinen kleinen laufenden Meter :-)

Unser Pferdinand heißt Cavaletti und kaut auf einer kleinen Margerite herum. 


Und noch ein weiteres Detail mag ich sehr an dem neuen Pulli:


Die kleine Schwalbe auf dem Nackenband. Schwalben sind im Sommer in Massen in den Ställen zu finden. Sie nisten dort und überall findet man ihre weißen Häufchen. Sie sind jedoch echte Stall-Helden, denn sie füttern ihren Nachwuchs mit allerlei stechenden Insekten, die sonst die Pferde plagen würden, wie z.B. die fiesen Bremsen. Und die Jung-Schwalben, die ihre hungrigen Schnäbel aus den Nestern stecken, sind so niedlich anzusehen.


Da freut sich Pferdinand, äh Cavaletti, zurecht über so nette Gesellschaft. Solange die Schwalbe ihm nicht die Margerite wegfrisst, ist alles gut ;-)


Das Freebook von Fabelwald enthält 3 Tiere: Pferd, Ziege und Faultier. Vielen Dank Steffi, dass du uns diese schönen Vorlagen schenkst!

Euch allen wünsche ich eine sonnige Winterwoche!
Eure Hella  

Freitag, 18. November 2016

Märchenlicht

Inspiriert vom wunderschönen Zauberlicht des Naturkinder-Blogs, auf das ich durch Steffis Tipp via Instagram gestoßen bin, entstand heute in einer spontanen Bastelstunde mit den Kindern die Idee für "unser Märchenlicht".

 

Für die Erzieherinnen und den Erzieher (ja, einen jungen Mann gibt es) in der Kita soll in diesem Jahr ein Adventskalender entstehen. Jedes Kind möchte dafür bitte mit den Eltern 1-2 Dinge basteln. Hierfür wollte ich etwas Einfaches haben, wobei auch meine 2,5jährige mitwirken kann und was schön aussieht. 

 

Als die Kinder heute Abend schliefen, habe ich ein weiteres Licht nach unserer Idee hergestellt und nebenher Fotos geknipst. Ich hatte Lust endlich mal wieder zu bloggen :-)

Man braucht 2 leere Schraubgläser mit unterschiedlichem Durchmesser. Das kleine muss ins größere passen und es sollte dabei noch etwas Abstand zwischen den Wänden sein. Dazu verschiedene Stränge Filzwolle und Sternkonfetti (gibt es aktuell z.B. in vielen Drogerien).

 

Dann bereitet man die Füllung vor. Dafür habe ich Filzwolle - oder auch Märchenwolle genannt - in rechteckiger Form hauchdünn in mehreren Schichten und Formen ausgelegt, sodass sie von der Größe her später das Glas auskleiden kann. 

 
Anschließend eine Hand darauf legen und sanft reiben. Das reicht schon, damit die Haare sich lose verbinden. 

 

Alsdann Glitzersterne darauf verteilen und mit einem Tupfer Kleber fixieren. Ich nehme dafür gerne den Schulkleber von Labbé auf Wasserbasis. 

Hernach das große Glas mit dem Wollstück auskleiden. Für Vorfreudezwecke kann man das Rechteck vorab schon mal gegen das Licht halten :-)

 

Nun nimmt man sich das kleinere Glas und steckt es mit einer Hin-und-Her-Drehbewegung in das größere. Wenn die Wolle dabei nach unten rutscht, einfach mit Hilfe einer Nadel oder Pinzette wieder hochziehen. Auch ein verlorener Stern lässt sich wieder einsetzen. Er hält auch ohne Kleber zur Not, wenn das kleine Glas schon eingesetzt ist. 

 

So sieht es dann von oben aus:

 

Und nun möglichst mit einem Stabfeuerzeug oder einem langen Streichholz das Teelicht entzünden. Vorsicht: Es sollten keine Wollhaare über den Rand schauen... tatütata... das möchte man schließlich nicht...


Ich hoffe ihr habt Freude an dieser kleinen Anleitung. Und falls es bei euch unverhofft verblühte Waldreben alias Wilde Clematis geben sollte, damit sieht es auch ganz zauberhaft aus, wie man hier sehen kann. Ich hoffe, ich finde noch welche im näheren Umkreis... Zauberlicht und Märchenlicht, hach...

Bis dahin bastele ich noch ein Märchenlicht. Und das darf dann bei uns bleiben. 

Habt es schön und gemütlich! Eure Hella